Begriff aus der Ladungssicherung.
Wird ein ausreichender Formschluss erreicht, sind keine weiteren Sicherungsmittel erforderlich. Hierbei ist zu beachten, dass die Binnenverkehrsträger nur Bewegungen in der Horizontalen kennen. Bei Seetransporten muss zwingend auf die Auf- und Abbewegung des Schiffes eingegangen werden.
Formschlüssig gesicherte Ladung ist so auf der Ladefläche angeordnet, dass zwischen den Ladungsteilen und den Bordwänden keine Ladelücken bestehen. Voraussetzung für diese Sicherungsmethode ist eine ausreichende Stabilität des Aufbaus. Woran es meistens scheitert. Aufbauten nach „normalen“ Bauvorschriften sind dafür grundsätzlich nicht ausgelegt. Eine Ausnahme bildet der → Code XL.
Ebenfalls als Formschluss gelten variable Systeme wie Sperrbalken oder Klemmstangen. Auch für sie gilt, dass ihre maximale Belastbarkeit beachtet werden muss.
Ebenfalls als „Formschluss“ gilt das → Diagonalzurren. Gute Methode, bedarf aber einiger Ausbildung.
Gute Wege zur effizienten Ladungssicherung erklären wir Ihnen gerne in unseren Ladungssicherungs-Seminaren.